Taupunkt

Gedichtband, 2020

Wie erkennt man die wunden Punkte im Leben? „Taupunkt“ führt fort und beschließt, was mit Kerstin Preiwuß' Gedichtband „Rede“ begann und in „Gespür für Licht“ seinen Lauf nahm: Für die Dauer einer Nacht setzt der Tonstrom ein. Unerschrocken dringt er durch die Schichten des Ichs. Dort setzt das Dichten an und sucht Zusammenhang. So weist „Taupunkt“ immer in zwei Richtungen, bezeichnet den Schwellenwert, an dem Zustände sich trennen, und führt Fühlen und Wissen zusammen, ist Messkategorie und Metapher. Es ist Kunst, das Hin und Her des Lebens als Einheit zu begreifen und für dessen Widersprüchlichkeit offen zu sein.

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„Es ist nicht nur die Sprache, die man erfasst. Es passiert auch was auf anderen Ebenen. Das Unterbewusstsein reagiert. Also das Buch, die Lyrik hat mich verängstigt. Es gibt Hoffnung, es beseelt, es ist so poetisch dicht - wie Musik hat es eine Wirkung. Also ganz wunderbar!“ NDR „Der Kunstkaten – Kultur aus MV“